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addendum. das, was fehlt
25. Dezember, 2017 um 7:54

Wir stehen am Beginn einer Revolution, der digitalen Revolution. Roboter und Maschinen werden in den nächsten Jahren immer mehr Jobs übernehmen. Dem Staat entgehen Sozialabgaben und Steuern. Gleichzeitig werden immer mehr Menschen auf staatliche Transferleistungen angewiesen sein. Der Sozialstaat gerät dadurch zunehmend unter Druck. Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen die Lösung?

Arbeit ist die Grundlage unseres Sozialstaats. Wer arbeitet, zahlt Abgaben und Steuern und finanziert dadurch zu einem großen Teil die soziale Sicherung. Das Geld wird dringend benötigt. Seit Jahren steigen die Sozialausgaben. Im Jahr 2015 lagen sie bei 101 Milliarden Euro. Mit dem digitalen Wandel könnten diese Finanzierungsquellen in den nächsten Jahren allerdings zunehmend versiegen.

Pessimisten rechnen damit, dass jeder zweite Job wegbrechen wird. Optimisten gehen davon aus, dass mittelfristig nur jeder zehnte Job wegfällt. Selbst im günstigsten Fall wären die finanziellen und gesellschaftlichen Folgen enorm08. Digitalisierung und Automatisierung verändern den Arbeitsmarkt immer schneller und umfassender. Bei vielen Tätigkeiten sind Maschinen billiger, effektiver und fehlerfreier als der Mensch und sorgen so für gewaltige Produktivitätsfortschritte. Dieser Wandel betrifft schon längst nicht mehr nur Geringqualifizierte aus Industrie, Logistik und Handwerk, sondern in immer stärkerem Ausmaß auch Akademiker, Steuerberater oder Banker.

Wie überlebt der Sozialstaat die Digitalisierung?

Natürlich gingen auch im 19. und 20. Jahrhundert Millionen an Arbeitsplätzen durch die Industrialisierung und die darauffolgenden Automatisierungswellen verloren. Und es wurden durch Innovation und Erfindergeist wieder neue Jobs geschaffen. Dennoch: Die Gefahr, dass viele einfache Arbeiter und Angestellte zu den Verlierern dieser Entwicklung gehören werden, ist groß. Denn nicht alle werden dem Arbeitsmarkt durch Umschulung und Weiterbildung erhalten bleiben. Für Geringqualifizierte wird die Arbeitslosigkeit wohl eher die Regel als die Ausnahme sein. Denn sie haben schon jetzt Probleme. Jeder vierte Pflichtschulabgänger ist heute ohne Job.

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