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ARF – Tipp für Servus TV
8. Dezember, 2017 um 10:33
Franzobel ist mit seinem packenden Roman “Das Floß der Medusa“ zu Gast im “literaTOUR“-Bücherbus. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Autor vom Schiffbruch der französischen Fregatte “Medusa“ und den menschlichen Abgründen im Kampf ums nackte Überleben. Außerdem in der Sendung: Ein Gespräch mit dem Kabarettisten und Moderator Hosea Ratschiller über sein aktuelles Buch “Der allerletzte Tag der Menschheit (jetzt ist wirklich Schluss)“.
Untergang und Weltenende
“literaTOUR – Alfred Komarek trifft Franzobel”, Do., 14.12., ab 23:25 Uhr
Fressen oder gefressen werden – vor dieser Entscheidung stehen im Jahr 1816 die Menschen auf dem “Floß der Medusa” vor der Küste Afrikas. Die französische Fregatte “Medusa“ ist auf Grund gelaufen und es gibt viel zu wenig Platz in den Rettungsbooten. So sollten 147, vorwiegend weniger privilegierte Passagiere, Besatzungsmitglieder und Soldaten auf einem notdürftig zusammengezimmerten Floß an Land geschleppt werden. Doch schon kurz nach Beginn der Rettungsaktion kappen die Rettungsboote die Taue zum Floß und überlassen die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal. Nur 15 von ihnen erleben, nach grausamen zwei Wochen auf offener See, ihre Rettung. Die Umstände des Unglücks und der Umgang der französischen Regierung mit der Katastrophe führten seinerzeit zu einem Regierungsskandal.

In der stillgelegten Korneuburger Werft spricht Alfred Komarek mit Autor Franzobel über sein packendes Werk “Das Floß der Medusa”, das auf der wahren Havarie von 1816 beruht. Franzobel erzählt, wie er sich vom unwissenden “Binnenländer” regelrecht zum Nautiker hoch recherchierte, wie er die Berichte der Überlebenden in französischen Archiven las, zu den Orten des Geschehens reiste, 14 Tage fastete und dabei mehr und mehr selbst zum Passagier der Medusa wurde. In seinem Roman, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, geht Franzobel jedoch über eine bloße Schilderung des Schreckens weit hinaus. In seiner Chronologie der Ereignisse fragt er nach Schuld und Systemversagen, Moral und ihrer Rolle im Kampf ums bloße Überleben.

Ums Überleben und den Untergang geht es auch in Hosea Ratschillers Kabarett-Programm „Der allerletzte Tag der Menschheit (jetzt ist wirklich Schluss)“, das soeben als Buch erschienen ist. Mit viel Ironie und schwarzem Humor erzählt Ratschiller frei nach Karl Krauss‘ „Die letzten Tage der Menschheit“ von den letzten 24 Stunden in Österreich. Der Weltuntergang wird von den Medien herbeigeschrieben, aber anscheinend von keinem Österreicher so richtig ernst genommen. Denn: Man gewöhnt sich an alles.

Fotorechte: © ServusTV / dmgFilm

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