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7. Dezember, 2017 um 12:31

EU muss endlich verbesserte Sicherheitsstandards für Lkw beschließen

VCÖ (Wien, 7. Dezember 2017) – Lkw sind ein tödlicher Unfallgegner. In der Steiermark waren Lkw im Vorjahr an 3,5 Prozent der Verkehrsunfälle beteiligt. Der Anteil der Lkw an den tödlichen Unfällen war mit 12,5 Prozent fast viermal so hoch, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In der Steiermark kamen in den Jahren 2012 bis 2016 insgesamt 51 Menschen bei Unfällen mit Lkw Beteiligung ums Leben. Viele schwere Lkw-Unfälle sind die Folge des „toten Winkels“. Dabei gibt es bereits Lkw-Modelle, die keinen „toten Winkel“ haben. Die EU ist gefordert, Sicherheitsvorgaben verpflichtend vorzuschreiben, betont der VCÖ.

Lkw waren im Vorjahr in 3,5 Prozent der Verkehrsunfälle auf den steirischen Straßen beteiligt. Der Anteil der Lkw an den tödlichen Unfällen war mit 12,5 Prozent fast viermal so hoch. „Lkw sind ein tödlicher Unfallgegner. Vor allem für Fußgänger, Radfahrer sowie Moped- und Motorradfahrer ist das Risiko bei einem Unfall mit Lkw getötet zu werden extrem hoch“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Im Vorjahr kamen in der Steiermark neun Menschen bei Verkehrsunfällen mit Lkw ums Leben, im Jahr 2015 waren es 15 und im Jahr 2014 waren ebenfalls neun Todesopfer zu beklagen.

In der Steiermark verloren im 5-Jahreszeitraum 2012 bis 2016 insgesamt 51  Menschen ihr Leben bei einem Verkehrsunfall mit Lkw-Beteiligung. Damit war in jedem 8. tödlichen Verkehrsunfall ein Lkw beteiligt, verdeutlicht der VCÖ.

Eine große tödliche Unfallgefahr geht vom so genannten „toten Winkel“ aus. Der VCÖ weist darauf hin, dass es zwischen de Lkw-Modellen sehr große Unterschiede gibt. Während manche Lkw tote Winkel von bis zu 1,9 Meter haben, weisen ähnliche Modelle fast keine uneinsehbaren Stellen auf.

„Es gibt bereits Lkw-Modelle, die keinen toten Winkel haben und ihrem Fahrer einen sicheren Rundumblick ermöglichen. Es ist unverständlich, dass diese Standards nicht schon längst auf EU-Ebene verpflichtend vorgeschrieben sind. Damit würden Jahr für Jahr in der EU hunderte tödliche Unfälle verhindert werden können“, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest. Der VCÖ begrüßt die Initiative von 18 europäischen Großstädten (darunter Wien, London, Paris, Amsterdam und Kopenhagen) , die sich jetzt in einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dafür einsetzen, dass verbesserte Sicherheitsstandards für neue Lkw rasch verpflichtend vorgeschrieben werden.

Jene alten Lkw, die einen großen toten Winkel aufweisen, sollen entweder mit Sicherheitssystemen verpflichtend nachgerüstet werden oder aus dem Verkehr gezogen werden. „Einerseits wird die rasche Umsetzung von automatisiertem Fahren diskutiert, andererseits dürfen neue Lkw auf den Markt kommen, die ein Sicherheitsrisiko sind, obwohl es bereits seit längerem technische Lösungen dafür gibt“, fordert  VCÖ-Experte Gansterer ein rasches Handeln der EU und ihrer Mitgliedsstaaten.

Darüber hinaus sind gerade in Städten verstärkte Logistik-Maßnahmen zur Verringerung des Lkw-Verkehrs umzusetzen, betont der VCÖ.

VCÖ: 51 Todesopfer bei Lkw-Unfällen in der Steiermark  innerhalb von fünf Jahren (Todesopfer Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung – in Klammer Anteil an allen Verkehrstoten)

Gesamtjahr 2016:9 Todesopfer (12,5 Prozent)

Gesamtjahr 2015: 15 Todesopfer (19,5  Prozent)

Gesamtjahr 2014: 9 Todesopfer (10,5 Prozent)

Gesamtjahr 2013: 6 Todesopfer (8,2  Prozent)

Gesamtjahr 2012: 12  Todesopfer (14,8 Prozent)
Summe: 51 Todesopfer (13,1 Prozent)
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2017

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