blankblank
VCÖ fordert Carsharing-Gesetz: Potenzial für Carsharing sehr groß
17. November, 2017 um 10:18

VCÖ (Wien, 17. November 2017) – Bereits 740.000 Pkw gibt es in der Steiermark, macht
der VCÖ aufmerksam. Aneinandergereiht ergeben die Autos stehend eine rund 3.700
Kilometer lange Autokolonne. Der VCÖ weist darauf hin, dass seit dem Jahr 2005 die
Autoflotte in der Steiermark um rund 103.000 zugenommen hat. Die hohe Anzahl an
Autos belastet die Umwelt und auch die Budgets der Haushalte. Der VCÖ fordert für
Österreich ein Carsharing Gesetz nach deutschem Vorbild. Das Potenzial für
Carsharing ist groß.

Die Anzahl der Autos hat in der Steiermark seit dem Jahr 2005 fast dreimal so stark
zugenommen wie die Bevölkerung, macht der VCÖ aufmerksam. Bereits 740.000 Pkw sind
mit steirischem Kennzeichen unterwegs, um rund 105.000 mehr als noch im Jahr 2005.
Nebeneinander geparkt benötigen die steirischen Autos eine Fläche von fast 1.500
Fußballfeldern, verdeutlicht der VCÖ. Aneinandergereiht ergeben sie eine fast 3.700
Kilometer lange Kolonne, das entspricht fast der Distanz von Graz nach Stockholm und
wieder retour.

Während in den vergangenen Jahren auch infolge des SUV-Booms die Autoflotte
zunehmend schwerer und breiter wurde, ist die Zahl der Autoinsassen gesunken, macht
der VCÖ aufmerksam. Im Jahr 1990 saßen in 100 Pkw immerhin noch 140 Personen, sind
es heute nur mehr 115 Personen. Zudem sind Österreichs Autos im Schnitt nur rund
eine Stunde pro Tag im Einsatz, 23 Stunden stehen sie auf einem Parkplatz. Das
Potenzial für Carsharing ist sehr groß, gerade auch in der Steiermark.

Der VCÖ fordert von der künftigen Regierung ein Carsharing-Gesetz nach deutschem
Vorbild. Darin ist bundesweit geregelt, dass reservierte Stellplätze im öffentlichen
Straßenraum für Carsharing eingerichtet werden können. Das deutsche
Carsharing-Gesetz sieht zudem die Möglichkeit vor, Ermäßigungen oder Befreiungen von
Parkgebühren für Carsharing-Fahrzeuge zu gewähren. “In Österreich liegt der
rechtliche Bedarf an einem Carsharing-Gesetz darin, dass Regelungen in der
Straßenverkehrsordnung zu treffen sind, aber zum Beispiel auch im Wohnrecht, damit
Carsharing leichter in Wohnanlagen angeboten werden kann”, erklärt VCÖ-Experte
Gansterer.

In den Regionen nehmen Carsharing-Angebote zu. Beispielgebend für Carsharing in der
Region ist das steirische Vulkanland, wo 23 Gemeinden und 16 Unternehmen
zusammenarbeiten und ihrer Bevölkerung und Betrieben 41 E-Pkw und 16 E-Nutzfahrzeuge
zur Verfügung stellen. Auch Wohnhausanlagen sind für Carsharing-Angebote sehr gut
geeignet. “E-Mobilität, Sharing und Automatisierung werden die Eckpfeiler der
Automobilität der Zukunft sein”, weist VCÖ-Experte Gansterer auf die zukünftigen
Entwicklungen hin.

Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es zudem ein deutlich dichteres Öffentliches
Verkehrsnetz und den starken Ausbau der Rad-Infrastruktur, betont der VCÖ. Immerhin
vier von zehn Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer.

Negativ für die Umwelt und für die Autofahrerinnen und Autofahrer ist zudem, dass
der reale Spritverbrauch seit dem Jahr 2005 kaum gesunken ist, insbesondere bei den
Diesel-Pkw. Während laut Statistik Austria die Diesel-Pkw der steirischen Haushalten
im Schnitt 6,9 Liter pro 100 Kilometer verbrauchten, lag der Durchschnittsverbrauch
im Jahr 2016 bei 6,4 Liter. “Die Klimakonferenz in Bonn macht deutlich, dass wir die
klimaschädlichen Emissionen deutlich und sehr rasch reduzieren müssen, um zukünftige
Klimakatastrophen zu vermeiden. Im Interesse der nächsten Generationen haben wir
alle die Verantwortung, zur Verringerung der Treibhausgase beizutragen”, betont
VCÖ-Experte Gansterer.

Print Friendly, PDF & Email

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*


vorhangvorhangtipptippstellenstellenbranchenbranchensalinen_austriasalinen_austriasalzweltensalzweltenLoserLoser

salzTVsalzTVNarzissenjetNarzissenjethaltepunktehaltepunktechronikchronikkulturkulturnaturnaturpolitikpolitiksportsportunterhaltungunterhaltungwirtschaftwirtschaftwissenschaftwissenschaftSkischule HaimSkischule HaimExpert HentschelExpert HentschelKommhausKommhausPressefotosPressefotos
SchaufensterSchaufenster

Hafnermeister und Fliesenleger Schlömicher in Pichl Kainisch/Bad Mitterndorf

Seit über 20 Jahren steht unser Unternehmen im steirischen Salzkammergut für Qualität auf höchstem Niveau bei der Gestaltung ihres Lebensraumes. Wir sind kompetenter Ansprechpartner für Kachelöfen, Herde und Kamine, keramische Fliesen, Natursteine und jede Art von kreativen Lösungen in diesem Aufgabenbereich.

Der Einsatz von keramischen und mineralischen Baustoffen als Wärmequelle unterschiedlichster Art und als Oberflächengestaltung in den verschiedensten Bereichen bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten.

Schlömicher – Hafnermeister und Fliesenleger

Anschrift Pichl 24 8984 Pichl-Kainisch Österreich Telefon: +43 3624 424 Fax : +43 3624 446 Webseite: http://www.schloemicher.at
windows_storewindows_storefind_facebookfind_facebook