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19. Mai, 2017 um 15:24

„Wohin mit dem vielen Geld?“ Dieser provokanten Frage stellen sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien beim 4. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland. Den Auftakt des jungen Diskussionsformats im Steirischen Salzkammergut bildete eine hochkarätige Podiumsdiskussion am Donnerstagabend, den 18.05. 2017, mit Hannes Androsch (ehemaliger österreichischer Finanzminister), Martin Butollo (Country CEO Austria Commerzbank), Christian Keuschnigg (Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen), Christoph Stadlhuber (CEO Signa-Gruppe) und Gertrude Tumpel-Gugerell (ehemalige Vize-Gouverneurin der Österreichischen Nationalbank und des Internationalen Währungsfonds). Fortgesetzt wird das Programm Freitagabend mit einer hochkarätigen Diskussionsrunde zum Thema „Wahnsinn Reichtum“ und einem Pressefrühstück mit Finanzmanager Herbert Stepic am Samstag.

„Nachdenken über Geld ist wie das Nachdenken über die Liebe und Gott. Es kann einen wahnsinnig machen“, so Hannes Androsch in seiner Keynote, die den Beginn des umfangreichen Dreitages-Programms markierte. Vor der imposanten Kulisse des Ödensees, eröffneten die beiden Bürgermeister von Bad Aussee und Bad Mitterndorf kurz davor den 4. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland. Persönlichkeiten der Finanz-, Tourismus- und Medienwelt kamen in der Kohlröserlhütte zusammen, um sich über das Thema Geld auszutauschen.

Doch was haben Liquidität, Bonität und Niedrigzinspolitik mit dem Salzkammergut zu tun? „Ich bin ein Ausseer Kosmopolit“, sagt Wirtschafts-Größe Androsch, der seit seinem vierten Lebensjahr das Ausseerland seine Heimat nennt. In seiner Eröffnungsrede ging Androsch pointiert auf die geschichtliche Entwicklung des Geldes und auf den Trend, in Richtung bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten ein. Im Anschluss moderierte Hans-Peter Siebenhaar(Präsident des Verbands der Auslandspresse in Wien und Korrespondent des Handelsblatts in Wien) eine spannende Podiumsdiskussion mit namhaften Finanzexperten.

Hannes Androsch, Martin Butollo, Christian Keuschnigg, Christoph Stadlhuber und Gertrude Tumpel-Gugerell diskutierten dabei über die Notwendigkeit bargeldloser Zahlungsmöglichkeiten, den Immobilienmarkt, Schattenbanken und der langsam endenden Niedrig-Zins-Phase. Gertrude Tumpel-Gugerell zum bestimmenden Thema der bargeldlosen Transaktionen: „Wir wollen das Bezahlen für alle Menschen einfach effizienter machen. In Schweden funktionierte die Umstellung super, denn die Bevölkerung hat sich bereits daran gewöhnt. Bargeldloses Bezahlen ist nur eine Frage der Gewohnheit.“ Laut Androsch ist diese Wende nichts Neues, denn selbst John F. Kennedy fand es schon nobel, ohne Geld durchs Leben zu gehen. Gedrucktes Geld gäbe einem dennoch ein gewisses Gefühl der Freiheit. Die Zuversicht, dass sich Investitionen auch in Zukunft lohnen werden, teilten abschließend die Podiumsteilnehmer unisono.

(c) Martin Huber; ARF – Fernsehbericht folgt

Buchpräsentation: Österreich, die zerrissene Republik
Am Freitagvormittag wurden die Besucher des 4. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland in die Salzwelten Altaussee geladen. In der Barbarakapelle im Salzberg las Schauspielerin Claudia Androsch aus Hans-Peter Siebenhaars Buch „Österreich: Die zerrissene Republik“, das sich kritisch mit der schwachen Wirtschaftsperformance Österreichs auseinandersetzt. In einem anschließenden Gedankenaustausch zwischen dem Publikum und dem Autor wurde das Werk besprochen und diskutiert.

Fotos: Medien.Mittelpunkt.Ausseerland/Neumann

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