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Liezen
19. Mai, 2017 um 13:07

Das Experiment wurde mit Begeisterung aufgenommen: Im Vorfeld der Feiern „70 Jahre Stadt Liezen“ präsentierte die Musikschule im Kulturhaus in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv ein abwechslungsreiches Konzert, begleitet von Bildern aus der Geschichte der Stadt. „Wir wollen dem Motto „Liezen bewegt“ mit Bildern und Musik entsprechen“, erklärte die Musikschuldirektorin Mag. Susanne Greimel ihre Absicht, in dieser Veranstaltung Hören und Sehen zusammenzuführen. In ihrem Bereich, der Musik, hat sie die Eigenschaften lustig, tiefsinnig, traditionell, klassisch und rockig abgedeckt. Stadtarchivar Karl Hödl erinnerte mit den fotografischen Beiträgen an die Vergangenheit und die Geschichte der Stadt.

Unausweichlich, dass in dieser Veranstaltung zwei Extreme aufeinander prallten: Die konservative Auffassung, jede Kunstrichtung zu ihrer Zeit, und die progressive Vorstellung, möglichst viele, aber zumindest zwei Dinge zur selben Zeit zu präsentieren. Multitasking war also angesagt. Der musikalische Teil wurde von Schülern der Musikschule und den Musiklehrern in hervorragender Weise dargeboten. Von einer Uraufführung des vom Liezener Karl Jöbstl komponierten Hinteregger Liedes durch den Kinderchor und das Vokalensemble der Musikschule unter der Leitung von Herta Eder über Volksmusik, den Baby Elephant Walk von Henry Mancini, einer Komposition von Philip Glass, einem Rondo von Mozart und einem alten Dixie bis zu „Kiss“ von Prince.

Die zur Musik gezeigten Fotos aus dem rund 30.000 Bilder umfassenden Bestand des Stadtarchivs wurden von Gerlinde Polzer thematisch zu den Musikstücken ausgewählt und von Herbert Waldeck technisch perfekt gebündelt auf Leinwände projiziert. Im Kommentar der beiden Moderatoren Greimel und Hödl kam auch der Humor nicht zu kurz. Erinnert wurde an das legendäre Tennismatch anlässlich der Eröffnung der Tennishalle zwischen dem ehemaligen Weltranglistenersten Thomas Muster und dem damaligen Bürgermeister Rudolf Kaltenböck. Ein Match, das Kaltenböck – laut Hödl – damals knapp aber verdient verlor.

Das begeisterte Publikum mit Vizebürgermeisterin Roswitha Glashüttner und Kulturreferentin Andrea Heinrich an der Spitze, erklatschte sich auch eine Zugabe. Die Band der Musikschule spielte die heimliche österreichische Bundeshymne „I am from Austria“ von Rainhard Fendrich, begleitet von Fotos der schönsten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Musikschuldirektorin Greimel räumte ein, dass üblicherweise Bad Aussee als geographischer Mittelpunkt Österreichs gilt. Zumindest an diesem Abend war es aber die 70 Jahre alte Bezirksstadt Liezen.

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