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Vor den Vorhang
23. April, 2017 um 6:00
Für den redaktionellen Inhalt verantwortlich:
Marina Schobegger , im Auftrag des ARF

Wohnort: Köln
Beruf: Vorstand der STRABAG AG Deutschland

 

Kurze Beschreibung der Tätigkeit:

Rund 11.600 Mitarbeiter der STRABAG Deutschland erbringen eine Bauleistung von rund 4,6 Mrd. Euro und sind mit einem EBIT von 139 Mio. Euro eine wesentliche Säule des Geschäftserfolges des STRABAG SE Konzernes. Ich vertrete die Gesellschaft in der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit drei Kollegen bin ich für die strategische Ausrichtung des mit weitem Abstand größten Baudienstleisters für Infrastrukturbau in Deutschland verantwortlich.

 

Wann und wie oft übe ich meine Tätigkeit aus?

Täglich.

 

Ich bin dazu gekommen, dies zu machen, durch …

In die private Wirtschaft zu gehen, war schon während des Jurastudiums mein Ziel. Dass es dann die Bauwirtschaft wurde, war reiner Zufall. In wenig anderen Bereichen haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen seit den 90-Jahren sichtbarer verändert als im Bau. Aus einem Berater bin ich zum operativen Umsetzer geworden – und das, ohne den Chef wechseln zu müssen. Das geht nur, wenn du selbst Unternehmer bist oder wie bei mir, in einem großen Konzern.

 

Ich mache es gerne, weil…

… es Spaß macht, gestalten zu können. Weil ich großartige Menschen um mich habe und es mir echte Freude bereitet, Dinge möglich zu machen. Weil die Aufgaben so vielfältig sind und sich gerade heute so viele Chancen auftun. Ich hatte immer die Möglichkeiten, neue Aufgaben an neuen Orten überall in Europa anzugehen.

 

Bei meiner Tätigkeit fasziniert mich vor allem…

Kein Bau gleicht dem anderen – im Bau fertigst du nur Einzelstücke und doch liegt der Erfolg in standardisiert laufenden, stabilen Prozessen.

Der Erfolg der STRABAG spiegelt die wichtigen Änderungen meiner Generation: den Fall des Kommunismus in Europa (1990) und den EU-Beitritt Österreichs (1995). In vielen Jahren meiner beruflichen Tätigkeit habe ich erlebt, wie sich Rechtsstaatlichkeit und Freiheit für die Menschen in den Reformländern anfühlt. Die Erfolgsgeschichte der STRABAG weiter mit zu schreiben, ist nicht weniger faszinierend als vor 25 Jahren.

 

Mit diesen Hindernissen/ Schwierigkeiten habe ich zu kämpfen….

Die demoskopische Entwicklung macht einer Branche, die so sehr vom Know-how der Mitarbeiter auf der Baustelle abhängt, Probleme. Arbeit am Bau liegt ganz und gar nicht im Trend einer work-life-balance, friends und family Gesellschaft. Die Werte sind gut, an ihnen gibt’s nichts auszusetzen. Die Digitalisierung bringt Ansätze, die gleiche Arbeit mit weniger Personal zu leisten. Ganz sicher würde aber eine pragmatischere und weniger verkrampfte Einwanderungs- und Integrationspolitik helfen.

 

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass…

Ich wünsche mir ein vereintes Europa, das Europa eine Stimme in der Weltgemeinschaft verleiht, den Egoismus von Nationalstaaten überwindet und, um dem Frieden zu dienen, die sozialen Ungerechtigkeiten Schritt für Schritt beseitigt.

Um Wirtschaft zu ermöglichen, braucht es eine entsprechende Infrastruktur. Die technologische Entwicklung wird die Ansprüche an die Infrastruktur verändern. Darüber machen wir uns Gedanken, daran arbeiten wir. Solange wir uns auf die geänderten Bedürfnisse einstellen und eigene neue Lösungen anbieten, mache ich mir um den Bau keine Sorge.

Sollten Sie eine Person kennen, die man vor den „Vorhang“ bitten könnte, dann sind wir für jeden Tipp an office@arf.at dankbar.

 

Fotoquelle © Marcus Kaller/LinkedIn

Marcus Kaller – Vorstand der STRABAG AG Deutschland

 

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