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Vor den Vorhang
19. März, 2017 um 6:00
Für den redaktionellen Inhalt verantwortlich:
Marina Schobegger , im Auftrag des ARF

Wohnort: 8990 Bad Aussee
Beruf: Arzt – Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

 

 

Kurze Beschreibung der Tätigkeit: 

  • Als Anästhesist führe ich bei Patienten die operiert werden müssen die Narkose durch. Das heißt ich sorge dafür, dass die Patienten von der Operation nichts spüren und der Chirurg ungestört operieren kann. Während einer Vollnarkose wird die Muskulatur der Patienten ausgeschaltet, damit der Chirurg operieren kann. Das bedeutet aber auch, dass der Patient nicht atmen kann – er muss daher vom Anästhesisten beatmet werden. Außerdem muss ich während der Operation die lebenswichtigen Funktionen (Atmung, Blutdruck…) überwachen und wenn notwendig unterstützen. Wenn es während einer Operation zu einem größeren Blutverlust kommt muss ich dem Patienten Blutkonserven verabreichen. Viele Operationen können in Regionalanästhesie durchgeführt werden – das heißt es wird nur die Schmerzempfindung und Bewegungsfähigkeit eines Armes, eines Beines vorübergehend ausgeschaltet. Nach der Operation wird der Patient für einige Stunden auf der Aufwachstation überwacht – Atmung, Kreislauf, Bewusstsein, Harnausscheidung. Auch dafür sind die Anästhesisten zuständig und auch für die Schmerztherapie nach einer Operation. Es ist heute durchaus möglich, auch nach großen Operationen Schmerzen weitgehend auszuschalten.Manch Patienten benötigen nach einer großen Operation oder wegen schwerer Verletzungen eine Intensivmedizinische Behandlung. Als Anästhesist bin ich auch ausgebildeter Intensivmediziner und für die medizinische Betreuung solcher schwerkranker Patienten zuständig.

Seit 17 Jahren leite ich auch die Schmerzambulanz im LKH Bad Aussee. Viele Menschen leiden unter staken chronischen Schmerzen – ca. 20% der Erwachsenen. Akute Schmerzen haben eine wichtige Warnfunktion: ich passe besser auf einen verletzten Finger auf, ich gehe zum Arzt wenn ich starke Bauchschmerzen habe… Chronische Schmerzen haben diese Warnfunktion nicht. Sie stellen eine schwere körperliche, psychische und soziale Belastung für die Betroffenen dar und auch für deren Familien und Freunde. In vielen Fällen kann der Hausarzt bei Schmerzen helfen. Aber viele Patienten mit chronischen Schmerzen benötigen eine spezielle Schmerztherapie und dafür sind speziell ausgebildete Schmerzmediziner notwendig.

Neben meiner Tätigkeit im LKH Bad Aussee betreibe ich auch noch eine kleine Wahlarztpraxis. Hier behandle ich einerseits Patienten mit chronischen Schmerzen andererseits auch Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen. Viele chronische Erkrankungen werden durch langjährige Stressbelastung verursacht. Daher betreibe ich eine sehr differenzierte spezielle Stressdiagnostik und davon abgeleitete Therapie. Ein weiteres Thema in meiner Wahlarztpraxis ist die Behandlung von Krebspatienten. Dabei führe ich eine spezielle fotodynamische Behandlung zusätzlich zur normalen Krebstherapie durch. Keinesfalls soll die von einer Fachabteilung eines Krankenhauses eingeleitete und verordnete Therapie abgebrochen sondern nur ergänzt und teilweise Nebenwirkungen gemildert werden. Als spezielle Methoden setze ich in meiner Ordination die Lasertherapie und Akupunktur ein.

  • Weiters bin ich auch noch Obmann des Elternverein des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee und bin somit für so manche Anliegen, administrative Tätigkeiten, aber auch für viele andere Dinge in diesem Verein zuständig.

Wann und wie oft übe ich meine Tätigkeit aus?

Ein normaler Arbeitstag im Krankenhaus beginnt um 7 Uhr morgens und dauert bis 15 Uhr. Am Montag fahre ich vom LKH in meine Ordination in Bad Mitterndorf und arbeite dort bis ca. 19 oder 21 Uhr. Am Donnerstag habe ich im Krankenhaus einen freien Tag und arbeite von ca. 8 Uhr bis 14 Uhr in meiner Ordination. Ein bis zwei Mal pro Woche habe ich im Krankenhaus Nachtdienst. Das heißt ich beginne ganz normal um 7 Uhr aber bleibe dann bis zum nächsten Tag um 8 Uhr im Krankenhaus. Wenn keine akuten Operationen durchgeführt werden müssen, die Intensivpatienten versorgt und stabil sind kann ich in der Nacht schlafen.

Ich bin dazu gekommen, die zu machen, durch ….
Von meinen Eltern habe ich großen Respekt gegenüber dem Leben, Begeisterung für Natur und Naturwissenschaft mitbekommen und etwas das ich am ehesten als Liebe zu den Menschen bezeichnen könnte. Diese drei Elemente sind für mich die Grundlage für eine gute ärztliche Tätigkeit und so kann ich aus dieser Tätigkeit auch viel für mich gewinnen. Medizin ist für mich einerseits angewandte Naturwissenschaft geht aber andererseits weit über Naturwissenschaft hinaus. Unsere Kultur und Philosophie fließt genauso in die ärztliche Tätigkeit ein und ebenso das individuelle Eingehen auf jeden einzelnen Patienten.

 

Bei meiner Tätigkeit fasziniert mich vor allem…
….die individuelle Auseinandersetzung mit jedem Patienten, die Verbindung von Naturwissenschaft, Kultur, Philosophie, Psychologie zur „Heilkunst“

 

Mit diesen Hindernissen/ Schwierigkeiten habe ich zu kämpfen….

– Die Arbeit ist oft sehr belastend, zeitaufwendig – es bleibt oft wenig Zeit für meine Familie und für mich selbst
– In den letzten Jahren hat der Zeitaufwand für Bürokratische Tätigkeiten sehr zugenommen – zulasten der Zeit für die Patienten, für die Diskussion mit Kollegen.
– Die Medizin steht zunehmend unter dem Diktat der Ökonomie. Es gibt kaum Forschung die nicht von großen pharmazeutischen Unternehmen finanziert wird. Das bedeutet nicht, dass die Forschungsergebnisse unkorrekt sind. Es bedeutet aber, das vorwiegend solche Fragen beforscht werden, die im ökonomischen Interesse der Pharmaindustrie liegen.
– Die Führung der steirischen Landesspitäler und die Gesundheitspolitik in Österreich zeigt wenig Interesse an der speziellen Schmerztherapie. Dementsprechend werden dafür wenig Ressourcen bereitgestellt.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass…
Ich werde mit Anfang Dezember diesen Jahres in Pension gehen. Ein wichtiges Anliegen ist es mir, dass die Schmerzambulanz in Bad Aussee weiter geführt werden kann – und zwar ernsthaft und nicht nur als Rest des bisher geleisteten. Meine Wahlarztordination möchte ich gerne weiter ausbauen.
Und vor allem möchte ich mehr Zeit haben für meine Familie und für meine eigenen Wünsche (Reisen, Bergsteigen, Lesen)

Foto © Ribitsch

Dr. Diether Ribitsch – Facharzt, Obmann eines Elternvereines uvm.

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